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Yoga - Die Bedeutung
Yoga bedeutete im alten Indien zunächst etwas ganz Praktisches: Das Anbinden von Zugtieren (Ochsen, Pferde) vor einen Wagen. Der bildliche Vergleich steht symbolisch für die Vereinigung von Körper und Geist und das Bestreben diese in Einklang zu bringen. Gerade dies ist jedoch in unserer westlichen Welt schwer zu vereinbaren, da der Kopf meist anders will als der Körper. Der Körper-Rhythmus ist ein Anderer als der des Geistes und in Folge entfremden sich diese von einander.

Yoga in der westlichen Welt muss unter einem anderen Gesichtspunkt betrachtet werden als in Indien, wo mittels Yoga der Körper beherrscht wird. In unseren Breitengraden hingegen muss das Körperbewusstsein größtenteils erst entwickelt werden, um ein tieferes Körperverständnis zu erlangen. Man lernt sich zu beobachten, ohne zu argumentieren, ohne zu werten und mit sich in einen Dialog zu treten und achtsam zu werden. Yoga ist keine Religion. Ursprünglich war Yoga sogar ein atheistisch zu nennender Erkenntnisweg. Indem man mit sich selbst wieder eins wird, erfährt man die großen Gesetze des Lebens in sich, auf denen alle Religionen aufbauen.

Wie anfangen mit Yoga?
Ein bisschen Platz, bequeme Kleidung und eine gute Yoga-Matte sind alles was der Anfänger braucht. Das Schöne dabei – es gibt keine Altersbegrenzung. Man muss weder besonders sportlich, gelenkig oder ausdauernd sein. Ehrgeiz und übertriebene Anstrengung sind im Yoga absolut fehl am Platz. Vielmehr wird auf die Konzentration und Ausdauer während den Übungen geachtet. Das bewusste Erleben einer jeden einzelnen Stellung ist elementar im Yoga. In der Asana (Yoga-Stellung) geht der Schüler an seine persönliche Grenze und lernt durch regelmäßiges Üben seinen Körper und sich selbst besser kennen.

Eine klassische Hatha-Yoga-Stunde setzt sich aus Asanas - Yoga-Stellungen, Pranayama – Atemübungen und Tiefenentspannung zusammen. Am Ende jeder Yogastunde gibt es eine Tiefenentspannung, die ungefähr 10-15 Minuten dauert. Zu einer Hatha-Yogastunde gehören folgende fünf Prinzipien:
Richtige Entspannung
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Die Verspannungen in den Muskeln lösen sich und der ganze Körper kommt so zur Ruhe. Vor und nach jeder Yoga-Stunde wird der Körper durch Affirmation und richtige Atmung entspannt. |
Richtige Übungen
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Asanas wirken systematisch auf den ganzen Körper. Muskeln, Sehnen werden gedehnt und gestreckt und gleichzeitig gekräftigt. Die Wirbelsäule und Gelenke werden gekräftigt und der Kreislauf wird angeregt. |
Richtige Atmung
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Bei den Übungen wird auf eine vollständig rhythmische Bauchatmung geachtet. Dadurch wird die Sauerstoffaufnahme erhöht und der Körper mit neuer Lebensenergie (Prana) versorgt. |
Richtige Ernährung
Eine ausgewogene, biologisch- und möglichst fleischlose Ernährung halten den Körper fit, geschmeidig und resistent gegen Krankheiten. "Reine Nahrung" wirkt laut den alten Yogis beruhigend auf den Geist.

Yoga für Kinder
Yoga ist eine Weg sich
besser kennen zu lernen - nicht nur für Erwachsene, sondern auch für
Kinder.

Mit Entspannungs-, Atem- und Gleichgewichtsübungen werden besonders Konzentration, Körperkoordination und dadurch eine gute Körperhaltung gefördert. Fast alle Yogaübungen haben Namen aus dem Tierreich oder der Natur, wodurch die Phantasie der Kinder angesprochen wird. Die Körperhaltungen und Übungen sind auf die Kinder abgestimmt, und werden gemeinsam spielerisch erarbeitet.

Positives
Denken und Meditation
Die Meditation hilft negative Gedanken abzulegen und den Geist zu besänftigen.
Die
Macht des positiven Denkens ist eines der zentralen Dinge im Yoga.
